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Transition, Permakultur und Selbst-Versorgung

17. September 2014
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Eines der Themen, die immer wieder auftauchen, vor allem als Frage von Interessierten, ist die nach der Vision der Transition-Bewegung. Wo wollen wir denn damit hin? Sollen denn wirklich alle wieder anfangen, selbst zu stricken und unser Essen anzubauen? Wollen wir etwa ‚zurück zur Natur‘?
Auch auf der Degrowth-Konferenz war das natürlich eine der großen Fragen, mit denen sich viele Workshops und Vorträge beschäftigt haben. Schließlich geht es nicht nur darum, zu erkennen und zu benennen, was falsch läuft. Vielmehr werden zu Zeit viele Alternativen darauf hin erprobt, ob sie funktionieren, wo sie sich einsetzen lassen, und ob sie uns zum Ziel einer wiederstandsfähigen post-fossilen Lebensweise führen. Vieles davon sieht tatsächlich aus wie eine Rückwärtsbewegung, denn es werden alte Kulturtechniken wieder aufgegriffen, oft, um sie dann weiter zu entwickeln und zu verfeinern: aus dem Plumpsklo wird eine Terra-Preta-Kompost-Toilette, aus dem Flicken von Kleidung wird upcycling fashion.

Im Netz habe ich dazu einen interessanten Artikel gefunden (leider nur auf Englisch), der sehr schön erklärt, wie das in Zukunft mit der Spezialisierung und der Arbeitsteilung sein könnte. Schließlich hat nicht jedeR einen grünen Daumen oder handwerkliches Geschick, und selbstverständlich ist Autarkie nicht das Ideal in einer Bewegung, die nach mehr sozialer Vernetzung und lokaler Wirtschaft strebt:

http://www.patternliteracy.com/107-the-myth-of-self-reliance

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