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30 Jahre Tschernobyl

26. April 2016

 

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Der neue ‚Sarkophag‘, der die Strahlung unter Kontrolle halten soll (CC BY-SA 3.0 de Arne Müseler)

 

Heute vor 30 Jahren fand der Gau im Atomkraftwerk von Tschernobyl statt. Bald darauf war er auch bei uns in Deutschland angekommen, erst verschwiegen, dann nicht mehr zu leugnen. Im Osten wurde auch verseuchte Milch noch in Schulen verteilt, während Kinder im Westen nicht mehr in der Sandkiste spielen sollten und man Pilze und Wild auch Bayern meiden sollte, Doch das war’s dann auch, denn die Gefahr wurde bald wieder verdrängt. Wer würde heute noch an Strahlung denken, wenn er oder sie in Bayern Urlaub macht? (http://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/jetztmalehrlich/tschernobyl-30-jahre-radioaktivitaet-bayern-100.html)
Dabei ist die Gefahr längst nicht vorbei, das AKW ist weiterhin instabil und auch in Fukushima weiß man nach 5 Jahren noch nicht, wie lange es dauern wird, bevor amn überhaupt herausfinden kann, was im Reaktor vor sich geht.
Zugleich entsteht in Deutschland mit dem Atomausstieg ein neuer Markt für die Konzerne, die aus all dem auf Kosten der Allgemeinheit ihre Profite gemacht haben: http://www.dw.com/de/atomkraftwerke-abrei%C3%9Fen-oder-stehen-lassen/a-19178992 . Denn auch Giftmüll und Krebsbehandlungen tragen zum Wirtschaftswachstum bei.

Wann werden wir endlich daraus lernen?

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