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Training for Transition

2-Tages-Kurs “Training for Transition”
am 25./ 26. August 2012 in Berlin Pankow

Der Workshop hat am letzten August-Wochenende in den Räumen von Kunst-Stoffe stattgefunden. Hier einige Impressionen (sollte jemand diese Bilder von sich nicht im Netz sehen wollen, sagt einfach Beschid, dann werden sie ausgetauscht).

Kursinhalt (Beschreibung durch die Anbieter)

Der 2-Tages-Workshop bietet eine sowohl praktische als auch informative Einführung in Transition; ebenso wie einen kraftvollen, persönlichen Weg hin zu größerer persönlicher Resilienz. Der Kurs verbindet Theorie und Praxis, Information und Übungen, innerer mit äußerer sowie persönlicher mit gemeinschaftlicher Transition. Das Feedback der bisherigen Teilnehmer zeigt, dass diese 2 Tage für viele zu entscheidenden Einsichten, Erkenntnissen und Achtsamkeit geführt haben und ihnen so geholfen haben, zur wichtigsten Reise unserer Zeit konstruktiv und freudvoll mit beizutragen: der Reise hin zu einer friedvollen, resilienten und nachhaltigen Welt.

Die TeilnehmerInnen werden nach den 2 Tagen u.a.:

* ein klareres Verständnis entwickeln für die aktuelle globale Lage sowie den Kontext, aus dem heraus sich Transition Initiativen bilden, und die Möglichkeiten zur Transformation verstehen lernen, welche sich aus dem Klimawandel, dem Ölförder-Maximum (Peak Oil) sowie der Wirtschaftskrise ergeben.

* verstehen wie genau das Transition Modell funktioniert – inklusive intensiver Beschäftigung mit den 12 Schritten und wie z.B. von der Inspiration und einer Gründungsgruppe hin zu vielen aktiven und effektiven Arbeitsgruppen sowie einer lebendigen TT Initiative zu gelangen ist.

* mit den anderen TeilnehmerInnen gemeinsam einen intensiven Visions-Prozess durchführen (u.a. basierend auf Joanna Macy: The work that reconnects)

* lernen u.a. Gruppentreffen angenehm und effektiv durchzuführen, Vorträge über TT zu halten sowie Open Space, World Cafe und kleinere, thematische Arbeitskreise zu veranstalten

* den Sinn und die Prinzipien eines Energiewendeplans verstehen

* Grundlagen eines effektiven und inspirierenden Vortrages über die Transition Bewegung erlernen

* ein hilfreiches Netzwerk aufbauen; bestehend aus anderen am Transition Modell interessierten Einzelpersonen sowie anderen Transition Initiativen z.B. in Deutschland, Österreich und der Schweiz

* konkrete nächste Schritte planen für sich selbst sowie ihre Initiative, Gemeinde oder Stadt. Nach dem Training erhält jedeR TeilnehmerIn dann noch Zugang zu einer Website mit einer Fülle an Material (aus dem Kursinhalt selbst und darüber hinaus). Die KursteilnehmerInnen werden zusätzlich aus erster Hand Gelegenheit haben, an den konkreten Erfahrungen der Trainer in verschiedenen Transition Town Initiativen teilzuhaben. Noch mehr Details: (auf Englisch)

Kursgebühren
Der Kurs kostet 150€. Wer eine niedrigere oder solidarische Kursgebühr nach Selbsteinschätzung zahlen möchte, konnte dies bei der Anmeldung vermerken. Alle TeilnehmerInnen, die die Kalkulation sehen wollen, können sich bei Maike melden. TTPankow hat an der Veranstaltung nichts verdient, weil der ‚Trainerpool‘ soviel Geld berechnet hat und wir unserem tollen Koch (Danke Anders!) und auch Kunst-Stoffe (Dank für die Räume!) eine kleine Anerkennung zahlen wollten.

Fazit

Es hat Spass gemacht und war eine gute Erfahrung, aber es gab auch Kritik an der Menge der Informationen und Übungen unter denen die tiefere Beschäftigung mit den Themen z.T. etwas begraben wurde. Mit 26 TeilnehmerInnen mußte der Raum überbelegt werden, um die Trainergebühren zahlen zu können. Die 150 Euro sind für viele zuviel Geld ( in Relation zum Einkommen, aber auch zu dem, was geboten wird). Es ist zwar nicht verwerflich, dass die TrainerInnen, die ja vier volle Tage Arbeit damit haben, auch etwas dabei verdienen (denn das müssen wir ja alle). Wenn aber alle anderen, die ebensoviel Arbeit hineingesteckt haben, auch professionelle Tagessätze genommen hätten, dann wäre das ganze unbezahlbar gewesen.

Das ‚Training for Transition ist also ein Modell, das in dieser Form hinterfragt werden kann. Ist diese Form wirklich ‚Transition‘? Wird Transition so effektiv angestossen? Wie könnte es besser aussehen?

Wir werden sicher weitere Workshops machen, aber die organisieren wir dann selbst.