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Essbarer Bezirk Pankow

2015 hat die Bezirksversammlung von Pankow beschlossen, dass der Bezirk“essbar“ werden soll (Drucksache VII-0594, Pressebericht). Der Begriff wurde bereits u.a. in der „Essbaren Stadt Andernach“ verwendet, wo er für Maßnahmen und Projekte steht, bei denen essbare Pflanzen im öffentlichen Raum gepflanzt und durch Bürger gepflegt werden. Diese sind für alle zugänglich und dürfen frei beerntet werden.

Zunächst hatten der Bezirk  Workshops dazu veranstaltet:

  1. Auftaktworkshop „Essbarer Bezirk Pankow“: Einladung Workshop Essbarer Bezirk Pankow 03.11.2015
  2. Protokoll der Sitzung zum Thema „Rolle der Kleingartenanlagen auf dem Weg zu einem essbaren Bezirk“ am 20.1.2016 http://infos-fuer-alle.de/Naturgarten/Rolle_der_Kleingartenanlagen_auf_dem_Weg_zu_einem_essbaren_Bezirk.html

Die Plattform mundraub.org war in diesen Workshops sehr präsent, weshalb die Organisation für den Bezirk Pankow zur Zeit der einzige Partner  bei der Planung und Umsetzung des Essbaren Bezirkes ist. Allerdings bedarf es zur Förderung urbaner Landwirtschaft und einheimischer Artenvielfalt in der Stadt eines breiten Netzwerkes, das nicht nur Bäume pflanzt und beerntet, sondern sich auch um die vielen anderen Flächen und Pflanzen bemüht. 2016 wollten wir vor allem zwei Projekte anstoßen:

  • Rettung von Ernteüberschüssen in Kleingartenanlagen in Kooperation mit foodsharing.de und dem Kleingartenverband Prenzlauer Berg-Weissensee. Leider passten Kleingartenverein und Foodsharing kulturell nicht zusammen, deshalb gibt es bisher nur Rettungsaktionen, die von einzlen Foodsharern persönlich organisiert werden. Eine reguläre Zusammenarbeit konnten wir bisher nicht etablieren.
  • Pflanzung alter und z.T. vom Aussterben bedrohter Apfelsorten in Kooperation mit dem Kunstprojekt „Apple. An Introduction. (Over and over again)“ von Antje Majewski in 2017. Dabei wollten wir mit  WikiWoods, dem Projekt „Apfelschätze„, der Permakulturakademie, dem Museum Pankow und der VHSPankow zusammenarbeiten. Leider hat der Bezirk trotz angeblichem Interesse auf unsere Mails dann nicht geantwortet, so dass die Frist für den Förderantrag abgelaufen ist. Das Projekt findet evtl. nun in Neukölln statt, wahrscheinlich fällt es aber ganz in Wasser. Sehr schade.

Seit Oktober 2016 sind wir im Ernährungsrat Berlin aktiv, um dort gemeinsam mit dem Netzwerk an einem gemeinsamen Konzept zu arbeiten. Dafür haben wir eine größer angelegte Recherche begonnen, die wir im Rahmen des internationalen Disruptive Innovation Festivals der Ellen MacArthur Foundation dokumentiert haben: food-policy-paper-for-berlin . Ein Erfolg dieser Recherche ist der Kontakt zu vielen anderen essbaren Städten in Deutschland und der Wikipedia-Eintrag, in dem erstmals versucht wird, eine gemeinsame Definition dafür zu finden, was eine essbare Stadt eigentlich ist.

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