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Projekt-Archiv

Dies hier ist das Archiv unserer vergangenen Projekte, Initiativen und Aktivitäten seit 2011:

Seit 2013: Transition-Bibliothek

In der ‚Transition-Bibliothek‘ im Büro sammeln wir Bücher und Filme, die mit Transition-Themen zu tun haben. Wir wollen so ermöglichen, dass mehr Menschen Zugang zu ihnen bekommen ohne dafür neue Ressourcen verbrauchen zu müssen. Mehr dazu hier >>.

2013: UmsonstBoutique im JUP

Unser Anteil an diesem Projekt war nicht groß, denn wir haben hier Anfang 2013 nur den Anstoß geben. Ganz eigenständig und mit viel Geschick haben die Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus dem Unabhängigen Jungedzentrum Pankow (JUP) in der FLorastrasse 84 im September 2013 die schicke ‚Umsonst Boutique‘ eröffnet.

Informationen und Bilder findet man hier:http://www.jup-ev.org/raeume-und-projekte/umsonst-boutique.html

2013: CSA- Solidarische Landwirtschaft mit dem Lebensräume Gutshof

Für die Versorgung mit zuverlässigen, biologischen Lebensmitteln wurde eine CSA-Gruppe im Prenzlauer Berg gegründet, die mit dem Lebensräume Gutshof in Neuruppin>> zusammenarbeitet, der bereits mehrere Gruppen in Berlin beliefert. Wir konnten dabei am Anfang helfen, die Idee zu bestärken und Interessierte und den CSA-Hof zusammen zu bringen.

Weitere Infos und Kontaktdaten auf ihrem Flyer. (pdf)

2013/14: Öko-Veranstaltungsreihe

Seit längerem gibt es im Nachbarschaftshaus am Teutoburger Platz eine ökologische Veranstaltungsreihe. In der Saison 2013/2014 waren wir daran beteiligt, Themen dafür auszusuchen, Referenten zu finden und die Abende zu moderieren. 2014 hat es im Nachbarschaftshaus eine Austellung gegeben, die alle Abende dokumetiert hat.

Ansprechpartnerin: Maike, Susanne B.

2013: Transition macht Schule

Durch die Kooperation mit dem Projekt ‚Gewächshaus der Kultur‚ wollten wir versuchen,  Transition in Berlin an die Schulen zu bringen. In kreativen Prozessen sollten nicht nur die Kinder und Jugendlichen, sondern auch das Kollegium in einen Transition-Prozess geführt werden. Im Vorlauf des Projektes fand von Februar bis Juni 2013 an der Freien Integrativen Montessorischule Pankow ‚Sternenwiese‘ die AG ‚Gartenbaupiraten‘ statt. Leider haben wir keine Genehmigung erhalten, das Gewächshaus auf dem ‚Nassen Dreieck‘ zu errichten, und auch das Gelände hatte Risiken für die Kinder (Altlasten, Verletzungsgefahren), die wir zunächst unterschätzt hatten.

Ansprechpartnerin: Susanne B.-K.

2013: Nachbarschaftspark ‚Nasses Dreieck‘

Nördlich der S Bornholmer Strasse liegt das ‚Nasse Dreieck‘ eine große Brache auf ehemaligem Mauergelände, die darauf wartet, endlich als das anerkannt zu werden, was sie ist: eine wunderbare Chance, im Sinne der Permakultur einen Park zu gestalten, in dem Natur und Menschen gemeinsam Platz haben und in ihrer Resilienz wachsen können.

2013 hatten wir es geschafft, dass nach einer großen Aufräumaktion die Nutzer des Geländes ihren Müll wieder mitnehmen bzw. unsere Mülltüten mehr und mehr nutzen. Wir haben sehr gut mit ‚Grünzüge für Berlin‘>> kooperiert und uns Gehör bei den zuständigen Behörden verschafft. Trotzdem ist aus dem Projekt nichts geworden, 1. weil es Altlasten gibt und uns keiner sagen konnte, wo; und 2. weil es schon Pläne von Seiten der Ämter gab, die für unsere Ideen so gut wie keinen Raum ließen. Da sich bisher keine Gruppe fand, die diese Hindernisse mit ihrem großen Engagement überwinden könnte, liegt es nun hier im Archiv. Trotzdem räumen wir seitdem jedes Jahr im Frühjahr gemeinsam mit Anwohnern und Nutzern dort auf.

Weitere Informationen zum Stand der Dinge hier>>

Ansprechpartnerin: Maike.

Seit 2012: Schenkflohmarkt Pankow

Der Schenkflohmarkt war unserer erstes Synergie-Projekt. Die Idee war einleuchtend: KunstStoffe – das Recycling-Materiallager für Kreative – hatte Bedarf an Material und einen Hof, wir hatten eine Idee und brauchten einen Ort. Wir fanden KunstStoffe sofort toll, weil dort, ohne es so zu definieren, ein richtiges Wandel-Projekt schon lägst gemacht wurde. Zuerst haben wir nur gesammelt. Dann stellten wir fest, dass vieles eigentlich noch gar kein Müll ist, sondern nur am falschen Ort bei den falschen Personen. Wie wäre es also, wenn man die Dinge, statt sie ins Recycling zu geben, verschenken würde? So weden diejenigen Dinge los, die sie nicht mehr brauchen, und andere finden Dinge, die dann nicht für den Verkauf neu hergestellt werden müssen. Statt das über Flohmärkte oder das Internet (z.B. freecycle, BSR)  eher anonym zu organisieren, wollten wir außerdem Menschen zusammenbringen. Der Hof bei KunstStoffe war dafür im Sommer toll, und was übrig blieb, könnte dann ja immer noch recycelt werden. Dachten wir. Schnell stellte sich heraus, dass die Dinge viel zu gut waren zum Wegwerfen. Der Umsonstladen war ein viel besserer Ort dafür. Trotzdem entwickelte sich ein schönes Miteinander, bei dem KunstStoffe-Besucher auf unseren Schenkflohmakrt stießen und Flohmarktbesucher im Materiallager stöberten. Als dann auch noch Jana für die Atmosphäre sorgte und die Organisation übernahm, wurde das Ganze eine Feier des Miteinanders und Schenkens. Leider wurde aus dem Hof ein Parkplatz, und im Winter war es von Anfang an zu eng. Daraus ist eine neue Kooperation mit der ‚Garage Pankow‘ entstanden, die neue Netzwerke schafft. Der Schenkflohmart ist seit 2013 zwar nicht mehr mit dem TT Pankow-Netzwerk verbunden, aber der Wandel findet dort ganz sicher auf allen Ebenen statt.

Für Informationen, Termine und Anmeldung: http://schenkflohmarkt-pankow.jimdo.com/

Anprechpartnerin: Maike, Jana

2012/13: Leute machen Kleider

Transition in Stoff genäht: Tauschen, schenken, reparieren, up-cyclen. Fast ein Jahr lang haben wir uns in 2012/13 mehrmals im Monat zum Nähworkshop getroffen. Es wurde zusammen geflickt, geändert, geschneidert, Können weitergegeben und Tee getrunken. Und nebenher haben wir ‚Transition‘ mit Kindern erprobt, denn unser  jüngstes ‚Mitglied‘ (6-9 Monate alt) war immer mit von der Partie…. eine Herausforderung für alle, die die Treffen baby- und kindgerecht gestalten, damit auch wirklich jedeR daran teilhaben kann. Ab Oktober 2013 wollten wir das Nähen gemeinsam mit dem Repair-Café>> machen, aber es ist dort inzwischen solch ein Andrang, dass sich das nicht gut vereinbaren lässt.

Ansprechpartnerin: Anette K. , Ulrike.

2012/13: Zukunftsfähige Stadt – unser Pankow in 50 Jahren

In Pankow werden zur Zeit viele Brachen bebaut, alter Bestand saniert und auch Kleingärten und andere Flächen sind im Visier der Planer und Investoren. Gegner dieser ‘Gentrifizierung’ versuchen, diesen Prozess aufzuhalten, der den Zusammenhalt der Kieze zerstört und die Mieten in die Höhe treibt. Der Ansatz von Transition muss jedoch ein anderer sein, denn es geht um gemeinsame Zukunftsgestaltung und positive Visionen. Deshalb wollten wir eigene Entwürfe zur Stadtplanung entwickeln und haben im Januar 2013 einen Zukunftsszenario-Workshop veranstaltet zum geplanten neuen Viertel ‘Pankower Tor’ auf dem Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofes. Hier der Bericht dazu>>.

Ansprechpartner: René, Maike.

2012: Tomatenpiraten – Transition für Kinder

Im Brunnenviertel haben wir in Kooperation mit dem QM und dem Verein Brunnenviertel e.V. im Oktober 2012 das Ferienprojekt ‚Tomatenpiraten‘ gemacht. Das Projekt lief gut und hat viel Spass gemacht. Eine Fortsetzung ist im Gespräch.

Ansprechpartner: Herwig, René.

2012: Training for Transition

Im August 2012 haben wir uns zwei Trainer vom D/A/CH-Netzwerk eingeladen, um als Gäste von Kunst-Stoffe mit unseren Aktiven und anderen Interessierten den Kurs zu machen. Mit dabei waren damals einige, die dann ‚Wandelbar‘ in Eberswalde und TuT in Trebbin-Tyrow gegründet haben.

Mehr dazu hier >>

2012: Stadtgarten/ Gemüsegemeinschaft/ CSA/ Food-coop

Mit dem Stadtgarten in Lichtenberg, der Wilden Gärtnerei in Rüdnitz und der Food-Coop ‚Dickes Bee‘ in Wedding haben wir in 2012  Konzepte für eine alternative Ernährung im direkten Kontakt zu Gärtnern und Bauern erprobt. So konnten wir direkt aus Erfahrung lernen, was gut funktioniert und was man noch besser machen könnte:

– Leider ist der Stadtgarten recht weit zu fahren für eine regelmäßige Kooperation. Ein Gemeinschaftsgarten sollte auch für tägliche Besuche gut erreichbar sein und keine Tagesreise. Der ‚Mauergarten‚ hat deshalb als erstes ein Gelände gesucht, das für alle in der Nähe liegt.

– Die Gärtnerei in Rüdnitz war in ihren guten Absichten für einige von uns etwas zu radikal, sowohl was den verlangten Zeit- und Geldeinsatz anging, als auch die Ernährungsumstellung auf Lieferungen mit teilweise Kilos von Topinambur (stark blähend), Brennessel oder Vogelmiere. Viele Mitglieder waren sehr glücklich mit der CSA und sind geblieben. Wir haben jedoch erkannt, dass man auf diese Weise die Mehrheit der Menschen nicht erreichen wird. Viel Arbeit und Geld für Essen, das nach Nährwert beuteilt wird und nicht nach Geschmack, das schien uns zu spartanisch. Schließlich geht es bei Transition auch darum, dass wir auch in Zukunft unser Leben genießen können. Aber es sind ja seitdem auch noch einige andere CSAs in Berlin gewachsen.

– Dickes Bee war toll, was ihre intensive Recherche und die demokratischen Entscheidungsstrukturen anging . Die Mitglieder wurden von  Konsumenten undurchschaubarer Produkte zu selbstbestimmten Einkäufern, die genau wissen, was auf ihren Teller kommt. Was noch fehlte, waren Preise, die sozial weniger exklusiv sind, d.h. Essen, das man sich auch leisten kann. Trotzdem waren wir der Kooperative immer freundschaftlich verbunden. Aktuell ist sie nicht mehr aktiv.

Ansprechpartner: CSA in Berlin >>, Food Coop >>

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