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Was ist ‚Transition‘?

3. Mai 2012
by

Was ist ‚Transition‘? werde ich oft gefragt.

Gute Frage, und gar nicht so einfach zu beantworten. Denn es gibt ebensoviele Wege ‚in transition‘ wie wir Menschen im Netzwerk haben, die mitmachen wollen. Doch zweierlei haben wir gemeinsam: die Basis und das Ziel.

Die Basis unserer Aktivitäten und Pläne sind die Grundannahmen, dass sich an unserer Lebens- und Wirtschaftsweise etwas ändern muss und wird; und dass wir selbst vor Ort etwas tun können und sollen, um einen Einfluss zu nehmen auf unser gegenwärtiges und zukünftiges Leben. Wir gehen davon aus, dass wir dies in respektvoller, inklusiver Gemeinschaft besser schaffen werden als alleine oder in Abgrenzung. Denn Probleme und Herausforderungen können nur dann nachhaltig angegangen werden, wenn sie friedlich und mit Beteiligung aller Betroffenen geregelt werden.

Unser Ziel bei Transition ist, nicht nur weniger fossile Energie zu verbrauchen, sondern auch eine Sichtweise auf die Welt zu finden, die uns hilft, die Veränderungen positiv anzunehmen. Wir wollen mit Zuversicht und Freude ein Leben genießen lernen, in dem weniger oft mehr ist, und anders oft besser. Die positive, stabile Verbindung zu unseren Mitmenschen und der Umwelt um uns herum ist dabei wesentlich, denn sie macht uns und unsere Lebensweise ‚resilienter‘, d.h. widerstandsfähiger gegenüber stressreichen Situationen wie sie z.B. durch ‚Peak-Oil‘ in naher Zukunft entstehen werden.

Transition ist deshalb mehr als eine weitere Öko- oder Nachbarschafts-Initiative. Transition entsteht im Kopf, wenn kreative Lösungen erdacht werden, in der Diskussion, ob die Idee uns wirklich dem Ziel näher bringt, und im Handeln, bei dem die Konzepte möglichst bald auf ihre Alltagstauglichkeit getestet werden. Nur alles zusammen macht wirklich Sinn.

Transition ist vor allem ein Prozess, eine langsame und manchmal mühsame Reise, auf der viele Weg und Umwege zum Ziel führen. Das Transition-Netzerk bietet in der Gemeinschaft Hilfe dabei, die Orientierung und die Kraft nie zu verlieren.

 

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  1. kookaburra69 permalink
    29. November 2012 17:31

    http://www.Kiezwandler.de/PLAN-B

    Viele Wege führen nach TransitionBerlin – die neue Energie in deiner Nachbarschaft

    Wir planen und setzen den Übergang zum Solarzeitalter einfach selbst um – Haus für Haus, Kiez für Kiez und Bezirk für Bezirk!

    Die Idee von Transition-Town (zu deutsch: „Stadt im Übergang“) ist im Grunde eine Weiterentwicklung des Permakultur-Konzepts. „Permakultur ist das Schaffen von kleinen Paradiesen hier auf der Erde“ – so die kompakte Definition des Australiers Bill Mollison, der zusammen mit David Holmgren als Begründer der Permakultur (von Permanente Agrikultur ) gilt.

    Ein umfassender Ansatz also, der bei der Gestaltung des eigenen Lebensraumes alle lokalen Gegebenheiten optimal einbezieht und nachhaltig nutzt. Dabei spielt die Selbstversorgung durch eigenen Nahrungsmittelanbau eine herausragende Rolle. Hierbei werden symbiotische Eigenschaften von Pflanzen und Tieren so gut kombiniert, dass ein hochvernetztes, stabiles und sehr ertragreiches lokales Ökosystem entstehen kann. Also das absolute Gegenteil zu unserer aktuellen industriellen Landwirtschaft, die auf Monokultur, Chemie und einen enormen Energieeinsatz setzt.

    Louise Rooney und Rob Hopkins transferierten 2004 die Permakulturidee, die ja bisher eher im ländlichen Raum Anwendung fand, in die Stadt. Bei ihren Überlegungen flossen dabei noch zwei weitere gewichtige Aspekte ein: der Klimawandel und Peak Oil (das Erdölfördermaximum).

    Die Nutzung fossiler Energieträger, wie Erdöl, Kohle und Gas hat uns einen nie da gewesenen technologischen Schub beschert und ermöglicht in einigen wenigen Ländern Menschen hohe Lebensstandards. Doch gleichzeitig sind unser globales Wirtschaftssystem und der Verbrauch dieser Rohstoffe, ob nun direkt oder indirekt, für die meisten unserer aktuellen sozialökologischen Probleme die Ursache. Das menschen- und naturfeindliche Finanz- & Wirtschaftssystem, der Klimawandel, der in vielen Gebieten der Welt bereits treffender als „Klimakatastrophe“ bezeichnet werden kann und das zu Ende gehende Erdöl sind deshalb die Hauptthemen überhaupt.

    weiter Lesen unter:

    http://www.Kiezwandler.de/PLAN-B

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